24. und 25. August 2012

Die Geschichte des Festivals

Der Grundstein für das Meeting wurde 1980 auf einer kleinen Privatparty gelegt. Die erste Idee zum Festival hatten Volker Baak und Jürgen Dresselhaus, welche mittlerweile zu angesehenen Geschäftsleuten in SchloßHolte-Stukenbrock geworden sind. Schnell konnten sie Ralf Hörster, Rosi Krittenbrink und Matthias Penkhues von der Idee des Holter Meetingsüberzeugen. Die Kirchengemeinde St. Ursula sollte als erster Träger desFestivals dienen und schon bald wurde das erste Holter Meeting unter demKonzept „bunte Bühne“ veranstaltet. Schon in den 80er Jahren machte es sich das Holter Meeting zur Aufgabe, eine bunte Mischung an Bands auftreten zulassen, die das Publikum begeistern sollten. Zu dem Zeitpunktwurden die Flyer noch bei Schulwettbewerben designt, die Bühne war eineselbstgebaute Holzkonstruktion und ab und an kam es auf der Bühne sogarzu kleinen Jam-Sessions mit Leuten aus dem Publikum. Nach einigen erfolgreichen Jahren des Holter Meetings zogen sich Volker Baak und Jürgen Dresselhaus aufgrund ihrer Ausbildungen aus der Organisation des Festivals zurück. Nachdem es kurzzeitig still ums Meeting wurde, hauchte ChristianBretschneider dem Festival wieder Leben ein. Ein neuer Träger – derKulturkreis Schloß Holte-Stukenbrock und ein neuer Austragungsort – derSchulhof der Realschule Schloß Holte-Stukenbrock, wurden schnell gefunden. Das Festival knüpfte fast nahtlos an die vorgehenden Erfolge an und baute eine große Fangemeinde in ganz NRW auf. Bald musste sogar einneues Festivalgelände gefunden werden – das Gelände hinter dem örtlichen Hallenbad wurde als perfekt empfunden und nach einigen Diskussionen mit der Stadt als neue Heimat für das Holter Meeting bestimmt. Leider gingen Christian Bretschneider im Jahr 2003 die Helfer aus, sodass das Festival zunächst nicht stattfinden konnte. Mitte 2006 meldete sich Nicolai Grote bei Christian Bretschneider und bot seine Hilfe an. Bretschneider erteilte Grote den Auftrag, ein fähiges Organisationsteam aufzustellen – Ende 2006 gab es dann das erste Treffen der „neuen“ Holter Meeting Organistoren und man war sehr zuversichtlich, das Festival wiederbeleben zu können. 2007 sollte nun nach vierjähriger Pause wieder das erste Holter Meeting stattfinden. Verbunden mit einigen kleinen Startschwierigkeiten, auf die sich die recht jungen Organistaroren erst noch einstellen mussten, konnte das Festival mit vollem Erfolg verbucht werden. Als im nächsten Jahr das HolterMeeting erneut stattfand, konnte ein Besucherzuwachs von fast 100% vermerkt werden. Aufgrund einiger Erneuerungen auf dem Festival wie vergrößerte Werbeflächen für potenzielle Sponsoren und einem größeren Aufgebot an Sicherheitsleuten, welche bei dem Zuschauerzuwachs nötig waren, waren die letztendlichen Ausgaben höher als die Einnahmen. Der Kulturkreis Schloß Holte-Stukenbrock sprang zunächst ein und stellte die Differenz zur Verfügung. Da der Kulturkreis dieses finanzielle, "unkalkulierbare" Risiko nicht länger tragen wollte, trennte er sich vom Holter Meeting. Diese Nachricht war zunächst ein harter Schlag für die Organisatoren, da die Vorbereitungen für das nächste Jahr bereits in vollem Gange waren. Zudiesem Zeitpunkt gab es also nur noch folgende Aufgaben: einen neuen Träger suchen und/oder einen eigenen Verein gründen. Als neuer Träger wurde schnell der Förderverein Chöre gefunden – parallel dazu wurde aber auch die Gründung des „Jugend und Kulturvereins – Schloß Holte-Stukenbrock“ geplant. Die Vereinsgründung soll im Jahr 2009 abgeschlossen werden, sodass die Vereinsarbeiten beginnen können, um der Jugend ein kulturelles Angebot bieten zu können.